10. März 2011

wennfeldergarten_quelle

wennfeldergarten_quelle

Aus einem Brief der Bürgerinitiative Südstadt:

„Es ist überliefert und von Zeitzeugen belegt, dass gegenüber der Einmündung des Görlitzer und Tilsiter Wegs in den Wennfelder Garten ein beliebter und nie versiegender Quellbrunnen stand (…). Er stand im Bereich der Telefonzelle und war zuletzt bei den Stadtgärtnern zum Begießen der nahegelegenen Anbauflächen für die städtischen Altenheimküchen u.ä. seit den 40erjahren im letzten Jahrhundert unabdingbar und für die Menschen in der bereits früher bebauten Backofensiedlung und für die auf den Wiesen grasenden Kühe der Familie Quint / Vogel stete Anlaufstelle. Da Ansiedlungen im Mittelalter immer gutes Trinkwasser als erste Siedlungsvoraussetzung hatten, läge man nicht falsch zu sagen, dass dies der Kern für die Siedlung der Alemannen im Wennfelder Garten war. (…)“

Jetzt ist da keine Quelle und kein Telefonhäuschen. Eine Bushaltestelle ohne Häuschen.

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Über smitmans

Künstlerin und Kunstvermittlerin. In meinen Arbeiten untersuche ich, wie Menschen ihr Leben in ihrem gesellschaftlichen Umfeld gestalten. Dazu erforsche ich konkrete Orte, Gebäude, Landschaften. Meine Ausgangspunkte können sein: ein Tapetenriss in einem verlassenen Gebäude, die Hände eines Kellners, die Arbeitsweste einer Geflüchteten. Damit mache ich gesellschaftliche Codes sichtbar. Meine Medien sind Fotografie, Zeichnung und das bewegte Bild. Ich beobachte Orte und Menschen mit meiner Kamera und führe Interviews. Daraus werden Einzelbilder, Serien, Filme, Bücher und Arbeiten im Raum. Oft entwickele ich meine Installationen in Synthese mit dem Ort der Präsentation. Gefundenes Material wie Tapeten, Zeitschriften und speziell angefertigte Objekte sind Teil der neu geschaffenen visuellen Landschaft.
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2 Antworten zu 10. März 2011

  1. smitmans schreibt:

    From a letter of the initiative of residents of the Tübingen South:

    „It is told that across where Görltzer Weg and Tilsiter Weg are leading into the Wennfelder Garten street used to be a natural spring. It was used to water the city-fields where vegetables for the homes for old people were grown. The cows of the families living around here drank from it. We can assume that this fountain was the center of the Alemanni residency way back.“ (This is not a translation)

    Now there is no spring. But a bus stop.

  2. AvaSmitmans schreibt:

    Das wäre doch was, wenn der Brunnen wieder errichtet würde! Fänd ich super!
    Schöne Zeichnung übrigens…
    Liebe Grüße von Deiner Ava- Schwester.

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