Was bleibt

Was bleibt.

Wird abgeholt.

Zufälliger praktischer Weise nach dem Umzug vor dem Abriss: Holzabfuhr, Sperrmüll und gelber Sack.

Die ehemalige Nachbarin hat ihren ehemaligen Garten umgegraben und alle Pflanzen mitgenommen. Ich weiß, sie hat irgendwo ein Gütle.

Zum neuen Haus (dem ihren, nicht dem meinen) geht der Weg vorbei hinter den Stadtwerken. Ich meine zu wissen, welcher ihr Eingang ist. Frische Blumenkübel stehen davor. Ich ahne, dass es nicht bei zweien bleibt.

Brave Mieter haben die Rolladen herab gelassen. Der letzte macht das Licht aus. Trifft man sich wieder?

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Über smitmans

Künstlerin und Kunstvermittlerin. In meinen Arbeiten untersuche ich, wie Menschen ihr Leben in ihrem gesellschaftlichen Umfeld gestalten. Dazu erforsche ich konkrete Orte, Gebäude, Landschaften. Meine Ausgangspunkte können sein: ein Tapetenriss in einem verlassenen Gebäude, die Hände eines Kellners, die Arbeitsweste einer Geflüchteten. Damit mache ich gesellschaftliche Codes sichtbar. Meine Medien sind Fotografie, Zeichnung und das bewegte Bild. Ich beobachte Orte und Menschen mit meiner Kamera und führe Interviews. Daraus werden Einzelbilder, Serien, Filme, Bücher und Arbeiten im Raum. Oft entwickele ich meine Installationen in Synthese mit dem Ort der Präsentation. Gefundenes Material wie Tapeten, Zeitschriften und speziell angefertigte Objekte sind Teil der neu geschaffenen visuellen Landschaft.
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