Über Schönheit gesprochen…

Görlitz_Klammern

Görlitz_Klammern

Die Zeit schreitet fort. Wenn sie nicht langsam anfangen, zu bauen, wachsen wieder Tomaten. Auch wenn der, der sie sähte, weiter zog. Weiter ziehen musste. Ein Klo steht da, blau, aus Plastik. Vorarbeiten sind ersichtlich. Kleine gelbe Bagger graben hier, graben dort, nicht da, wo das Haus stand.

Schönheit ist immer eine Frage der Betrachtung: Wäscheklammern, eine Teppich-Ausklopf-Stange, eine Kinder-Holz-Schaukel.

Der Baum, der ausgegrabene, hat Blätter getrieben und steht vor meinem Haus im Topf.

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Über smitmans

Künstlerin und Kunstvermittlerin. In meinen Arbeiten untersuche ich, wie Menschen ihr Leben in ihrem gesellschaftlichen Umfeld gestalten. Dazu erforsche ich konkrete Orte, Gebäude, Landschaften. Meine Ausgangspunkte können sein: ein Tapetenriss in einem verlassenen Gebäude, die Hände eines Kellners, die Arbeitsweste einer Geflüchteten. Damit mache ich gesellschaftliche Codes sichtbar. Meine Medien sind Fotografie, Zeichnung und das bewegte Bild. Ich beobachte Orte und Menschen mit meiner Kamera und führe Interviews. Daraus werden Einzelbilder, Serien, Filme, Bücher und Arbeiten im Raum. Oft entwickele ich meine Installationen in Synthese mit dem Ort der Präsentation. Gefundenes Material wie Tapeten, Zeitschriften und speziell angefertigte Objekte sind Teil der neu geschaffenen visuellen Landschaft.
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