Weihnachten 2015

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Wennfeld_weihnachtsblau

Weihnachten war schön übrigens. Nur kein Schnee. Der fällt jetzt. Endlich.

Bei der Nachbarin aus Albanien treffe ich am Silvestertag auf ein Glockenspiel. Die einjährige Tochter klingelt darauf herum. Die Mutter lacht.

Es waren Nachbarn gekommen in den Tagen vor Weihnachten und brachten Geschenke. Wie schön. Nicht irgendein Nocheinstofftierplastikbaggerdersofortzerbricht. Danke.

Ich selber gehe später fort mit einem Teller selbstgemachtem Baklava, triefend, leckerst. Das gehört zu Silvester in Albanien, sagt die Nachbarin. Und dass sie sich gegenseitig besuchen. Weihnachten hatten sie dort nicht gefeiert. Im Wennfeld steht ein geschmückter kleiner Weihnachtsbaum neben dem Sofa. Das Glockenspiel klingelt. Die Mutter lacht.

 

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Über smitmans

Künstlerin und Kunstvermittlerin. In meinen Arbeiten untersuche ich, wie Menschen ihr Leben in ihrem gesellschaftlichen Umfeld gestalten. Dazu erforsche ich konkrete Orte, Gebäude, Landschaften. Meine Ausgangspunkte können sein: ein Tapetenriss in einem verlassenen Gebäude, die Hände eines Kellners, die Arbeitsweste einer Geflüchteten. Damit mache ich gesellschaftliche Codes sichtbar. Meine Medien sind Fotografie, Zeichnung und das bewegte Bild. Ich beobachte Orte und Menschen mit meiner Kamera und führe Interviews. Daraus werden Einzelbilder, Serien, Filme, Bücher und Arbeiten im Raum. Oft entwickele ich meine Installationen in Synthese mit dem Ort der Präsentation. Gefundenes Material wie Tapeten, Zeitschriften und speziell angefertigte Objekte sind Teil der neu geschaffenen visuellen Landschaft.
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